Fliegenfisch-Ausrüstung für den Einsteiger

Rute

Rute Schnurklasse (AFTMA-Klasse) #5

Schnurklasse: #5 oder #6
Länge: ca. 2,70 m (9' Fuß)
Aktion: mittlere
Griff: Zigarrengriff
Teilbarkeit: je nach späterer Anwendung 2-, 3- oder 4-teilig
Preis: zwischen 100,- und 2.000,- Euro je nach Geldbeutel

Die angegebene Schnurklasse und Länge läßt sich am Anfang am besten handhaben. Mittlere Aktion deshalb weil sie noch viele Fehler verzeiht. Der Zigarrengriff ist für eine saubere Zeigefingerhaltung ideal welche auch ein wenig das Abknicken des Handgelenks beim Rückwurf verhindert und die Fliege dort präsentiert, wohin mein Zeigefinger deutet. Die Teilbarkeit richtet sich nach der späteren Anwendung und wo man seine Prioritäten setzt. Wenn man mobil sein muß oder will (z.B. Jugendliche mit Fahrrad) nimmt man eine mehrteilige Rute ansonsten eine 2-teilige. Für den Anfang ist es unerheblich weil der Unterschied in der Aktion noch kaum erkannt wird und die mehrteiligen Ruten mittlerweilen immer besser werden.

Rutenaktion

Die 5-er oder 6-er Rute ist nicht als "Anfängerrute" zu Verstehen sondern eine ernstzunehmende Saiblings-, Äschen- oder Forellenrute. Ich empfehle sie deshalb, weil mit ihr das Fliegenfischen am besten zu erlernen ist.

Ab ca. 100 Euro gibt es schon ganz manierliche Ruten auch für den kleinen Geldbeutel. Man kann sie ja später als Zweitrute verwenden oder an die Kinder weitervererben. Oft gibt es aber auch günstige Sets beim Angelhändler "Eures Vertrauens" oder auch gute Auslaufmodelle.


Rolle

Großkernrolle (Large Arbor) Kleinkernrolle
Großkernrolle
(Large Arbor)
Kleinkernrolle

Schnurklasse: wie Rute (#5/6)
Bremse: in dieser Schnurklasse nicht zwingend aber besser
Art: Großkernrolle (in Abb. links) Large Arbor, Kleinkernrolle (in Abb. rechts)
Preis: ab ca. 40,- Euro je nach Geldbeutel

Ob nun eine Großkernrolle (Large Arbor) oder eine Kleinkernrolle genommen wird ist am Anfang unwesentlich. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Wichtig ist daß sie die selbe Schnurklasse hat wie die Rute. Der Vorteil einer modernen Großkernrolle ist, daß die Schnur in größeren Schlaufen um den Rollenkern gewickelt ist wodurch einem kringeln der Schnur entgegengewirkt wird. Ausserdem wird durch den größeren Kern die Übersetzung besser (d.h. weniger Umdrehungen beim Drill). Meist sind diese Rollen größer und wuchtiger was ich (rein optisch) als kleinen Nachteil sehe. Eine Bremse ist vorteilhaft aber in dieser Schnurklasse nicht zwingend erforderlich. Muß man sparen, so kann man das bei einer Anfangs-Ausrüstung und in dieser Schnurklasse noch am besten bei der Rolle. Preiswerte Rollen haben oft eine sehr laute "Knarre"! Diese sind aufgrund akustischer Umweltverschmutzung nicht zu empfehlen.

Achtung Linkshänder: Linkshänder welche mit der rechten Hand kurbeln müssen in der Regel die Rolle umbauen. Das ist bei den meisten Rollen mehr oder weniger kompliziert möglich. Am besten man läßt sich diese schon im Laden umbauen und aufspulen. Zu Hause geht schnell einmal eine Schraube verloren oder es passiert sonst ein Mißgeschick dann sind Garantieprobleme bereits vorprogrammiert. Also unbedingt beim Kauf sagen daß man Linkshänder ist. Ein guter Verkäufer weiß dann was zu tun ist!


Backing

Backing (Nachschnur) Backing (Nachschnur)

Direkt auf die Rolle sollte grundsätzlich eine Nachschnur (engl. Backing) gespult werden. Dies ist in der Regel eine farbige, geflochtene Schnur die als Unterlage und Reserve-Schnur bei größeren Fischen dient. Die Flugschnur muß somit nicht direkt an den Rollenkern geknotet werden außerdem vergrößert sie den Rollenkern und wirkt somit wiederum dem Memory-Effekt (kringeln) entgegen. In der Schnurklasse 5/6 reicht eine Tragkraft von 20 lbs (9 kg). Zur Not kann auch eine handelsübliche geflochtene Schnur genommen werden. (s. auch: Die Montage)


Flugschnur

Flugschnur
Abbildung: Innerer Ring (pink) = Backing, äußerer Ring (gelb) = Flugschnur

Ihr sollte man die größte Aufmerksamkeit schenken denn sie ist dafür verantwortlich dass die Fliege dahin geht wo der Fisch steht. In der Abbildung: innen (pink) = Backing, Aussen (gelb) = Flugschnur. Auch sie muß (mit einigen Ausnahmen) die selbe Schnurklasse haben wie Rute und Rolle. Die Flugschnur wird nach 3 verschiedenen Kriterien eingeteilt:

1. Nach der Schnurklasse (AFTMA-Klasse): AFTMA=American Fishing Tackle Manufactures Association

Schnurklasse Zielfisch
000 - 4 Friedfische, Weißfische, Äschen, Renken (Fische mit sehr weichem Maul)
5 - 6 Forellen, Saiblinge, Äschen, Renken
7 - 8 Hecht, Karpfen, kleine Lachse
9 - 10 Lachs, Huchen
11 - 16 Großfische, Zweihandrute

2. Nach dem Profil:

WF (Weight Forward "das Gewicht vorne", Keulenschnur):

Keulenschnur (WF)

Die Schnur ist im vorderen Bereich dicker (Keule, je nach Hersteller ca. 6-15 m) und im hinteren Bereich dünner (ca. 20 m).

DT (Double Taper, doppelt verjüngt):

Doppelt verjüngte Schnur (DT)

Die Schnur ist im vorderen und hinteren Teil gleich lang, verjüngt und im mittleren Teil (ca. 20 m) etwas dicker. Achtung beim bespulen: sie braucht mehr Platz auf der Rolle!

ST (Shooting Taper, Schusskopf):

Schusskopf (ST)

Wenn es um Weiten oder gegen den Wind geht wird ein Schusskopf eingesetzt. Im weitesten Sinne kann man sie als eine nochmals verstärkte Keulenschnur sehn. Sie sind für den Anfang nicht geeignet weshalb ich hier nicht genauer darauf eingehe.

3. Nach der Schwimmeigenschaft:

Schwimmend F = Floating
Intermediate I = Intermediate, sinkt leicht in den Oberflächenfilm des Wassers
Sinkend S = Sinking, sie werden langsam, schnell, sehr schnell und extrem schnell sinkend angeboten

Kauft man eine Flugschnur, so wird sie in diesen Kriterien klassifiziert. Die ersten beiden Buchstaben geben das Profil an (WF, DT, ST), darauf folgt die Schnurklasse (0-15) und dahinter die Schwimmeigenschaft (F, I, S). So wäre z.B. die Bezeichnung einer schwimmfähigen Keulenschnur der Schnurklasse 5:

WF5F

Dem Fliegenfischneuling empfehle ich eine WF5F oder WF6F. Keulenschnur deshalb, weil sie den Wurfschüler in vielen Dingen bestens unterstützt. Schnurklasse #5 oder #6 weil sie sich von einem Anfänger noch sehr gut werfen und kontrollieren lässt und Schwimmschnur weil sie sich leichter vom Wasser abheben und handhaben lässt.

Eine gute Flugschnur ist ab ca. 40,- Euro zu bekommen. Hier sollte man aber nicht unbedingt sparen!


Vorfach

Vorfach, Pitzenbauer Ringerl auf Sicherheitsnadel, Loop on junktion
Abbildung (von links nach rechts): konisches Vorfach, Pitzenbauer Ringerl auf Sicherheitsnadel, Loop on Junction

Das Vorfach:

Das Vorfach ist die Verbindung zwischen der relativ dicken Flugschnur zur Fliege. Damit sich das Vorfach beim Trockenfliegenfischen gut abrollt und streckt ist es wichtig, dass es konisch verläuft. D.h., die meist monofile Schnur hat unmittelbar an der Flugschnur eine Stärke von 0,45 – 0,50 mm und an der Spitze (Fliege) eine Stärke von ca. 0,10 – 0,30 mm je nach Einsatzgebiet. Für die Schnurklasse 5/6 reicht in der Regel eine Spitze von 0,16 – 0,18 mm. Am Anfang kann man getrost zu dickeren Vorfachspitzen greifen (Hänger in Bäumen, Büschen. . .). Beim Nymphenfischen verwendet man aber auch normale (also nicht verjüngte) Vorfächer. Als erste Orientierung gilt: Vorfachlänge = Rutenlänge. Es gibt natürlich (wie überall) auch Ausnahmen auf die ich hier aber noch nicht eingehen möchte.

Diese Vorfächer können gerade am Anfang ganz schön ins Geld gehen. Trainiert man noch viel auf der Wiese reicht auch eine ganz normale monofile Schnur. An ihre Spitze kann man einen dicken Wollfaden (4 cm, rot damit man ihn besser sieht) knotet welcher ein wenig das Pfeiffgeräusch der Rute und den Peitschenknall bei Wurffehlern verhindert. Ich rate aber eher dazu, beim Üben nur ein Stückchen alte monofile Schnur dran zu binden, da die Geräusche ja auf einen Wurffehler hinweisen. Ist der Wurf perfekt, hört man nur das Schleifgeräusch wenn die Schnur durch die Ringe schießt und das sollte man sich erstmal als Ziel setzen.

Anm.: Zum Fliegenfischen auf Hecht wird wie bei anderen Angelarten auch ein Stahlvorfach verwendet (knotbare Stahlseide)!

Das Pitzenbauer Ringerl (oder auch Vorfachringerl genannt):

Ein sehr praktisches Utensil mit dem sich ein wenig sparen läßt und welches auch sonst einige Vorteile hat:

Loop on junktion:

Die einfachste Verbindung zwischen Flugschnur und Vorfach ist der Loop on Junction (Schlaufenverbindung). Dieser etwa 10 cm lange Netzschlauch mit einer Schlaufe am Ende wird einfach über die Flugschnur geschoben und mit dem beiliegenden Plastikröhrchen (ca. 1 cm) fixiert. Praktisch ist wenn das Plastikröhrchen farbig (Signalfarbe) ist da es dann gleichzeitig als Bissanzeiger fungiert. Das Vorfach braucht dann nur noch eingeschlauft werden und kann so auch schnell gewechselt werden.

Hat man keinen Loop zur Hand, kann das Vorfach auch (in der Schnurklasse 0 - 8) mit einem halben Grinner-Knoten an die Flugschnur gebunden werden.

Näheres auch später im Kapitel: Die Montage.


Fliegen

Trockenfliege Mosquito Nassfliege Märzbraune Nymphe Ritz D Bachflohkrebs

Hechtstreamer Heuschrecke Ameise Käfer

Angefangen von der Entomologie (Insektenkunde) über das selber binden von Fliegen bis zu den zig-tausenden von Fliegen die es bereits zu kaufen gibt ist dies ein schier unerschöpfliches Thema. Lieber Fliegenfischer-Neuling! Lass Dich hier nicht frustrieren oder von Deinem Vorhaben, Fliegenfischen zu lernen, abbringen. Jeder Fliegenfischer schwört natürlich (zu Recht) auf seine Fliegen weil er damit gut oder sogar den Fisch seines Lebens gefangen hat.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich am Anfang getrost an die in den Fachbüchern empfohlenen Fliegen halten kann. Meist sind dies „Klassiker“ die nicht umsonst in vielen Büchern immer wieder auftauchen. Da es hier um eine Grundausrüstung geht möchte ich mich auf ein paar wichtige Punkte begrenzen. Erstmal ist es für den Kauf von Fliegen wichtig den Unterschied zwischen Trocken- , Nassfliege und Nymphe zu kennen.

Trockenfliege:

Sie wird auf der Wasseroberfläche präsentiert. Man erkennt sie meist an dem Hechelkranz quer hinter dem Ör, am Leichtgewicht und vor allem an den schwimmfähigen Materialien die beim Binden verwendet wurden. Der Hechelkranz alleine reicht nicht, eine Fliege als Trockenfliege einzustufen!

Mein Tip für eine Grundausstattung (müssen aber nicht alle sein!):

Adams Mosquito Red Tag Bivisible Fratnik Rehhaarsedge
Adams Mosquito Red Tag Bivisible Fratnik Rehhaarsedge

Sie sind fast überall erhältlich und sehr fängig.

Nassfliege:

Wie der Name schon andeutet wird sie etwas tiefer gefischt. Die schlanke Form mit den meist nach hinten gestellten Flügeln sind Merkmale dieser Fliegenart. Zu den „Klassikern“ und als mein Tipp zählen:

Märzbraune Alexandra
Märzbraune Alexandra

Nymphe:

Nymphen sind Fliegenlarven die meist in Grundnähe gefischt werden. Bei ihnen werden schwere und leicht sinkende Materialien verwendet wie Goldkopfperlen, Blei- oder Kupfer-Drähte sowie schwerere Haken. Zu meinen persönlichen Favoriten gehören:

Ritz D Arthofer Goldkopf Red Tag Pheasant Tail (Fasanenschwanznymphe) Montana Hasenohrnymphe
Ritz D Arthofer Goldkopf-Red Tag Pheasant Tail Montana Hasenohr-nymphe

Streamer, Landinsekten:

Auf Streamer (Imitationen von Fisch) oder Landinsekten gehe ich hier bewusst nicht ein, weil diese meist für den Fliegenfischneuling schwer zu werfen und zu führen sind.

Wo wird welche Fliege gefischt:
Nymphe: beschwerte Reizfliege, wird in Grundnähe gefischtNymphe: Eintagsfliegenlarve, wird in Grundnähe gefischtNymphe: Steinfliegenlarve, wird in Grundnähe gefischtBachflohkrebs, wird in Grundnähe gefischtStreamer: beschwerter Forellenstreamer, wird in Grundnähe und im Mittelwasser gefischtStreamer: Woolly-Bugger, wird in Grundnähe und im Mittelwasser gefischtNymphe, Aufsteiger: Arthofer, wird in Grundnähe und im Mittelwasser gefischtNymphe, Aufsteiger: Arthofer, wird in Grundnähe und im Mittelwasser gefischtNymphe, Aufsteiger: Fasanenschwanznymphe (Pheasant Tail), wird in Grundnähe und im Mittelwasser gefischtNymphe, Aufsteiger: Fasanenschwanznymphe (Pheasant Tail), wird in Grundnähe und im Mittelwasser gefischtNymphe, Aufsteiger: Ritz-D, wird in Grundnähe und im Mittelwasser gefischtNymphe, Aufsteiger: Ritz-D, wird in Grundnähe und im Mittelwasser gefischtNassfliege: Märzbraune, wird im Mittelwasser gefischtTrockenfliege: Tenkarafliege (Sakasa Kebari), wird auf der Wasseroberfläche gefischtTrockenfliege: Steinfliege, wird auf der Wasseroberfläche gefischtTrockenfliege: Maifliege Weibchen nach der Eiablage, wird auf der Wasseroberfläche gefischtTrockenfliege: Emerger, Auskriecher, wird auf der Wasseroberfläche gefischtTrockenfliege: Maifliege, wird auf der Wasseroberfläche gefischtTrockenfliege: Köcherfliege, wird auf der Wasseroberfläche gefischtTrockenfliege: Eintagsfliege, wird auf der Wasseroberfläche gefischt

Noch eine große Bitte: Gewöhnt Euch von Anfang an an, mit Schonhaken (ohne Widerhaken) zu arbeiten. Das bringt so viele Vorteile und gehört ebenso wie ein schönes Werfen zur Kunst des Fliegenfischens. Bei gekauften Fliegen kann man mit einer kleinen Zange einfach den Widerhaken andrücken.

Noch ein kritischer Bericht zum Thema Fliegenkauf : Die Fliege und ein Bericht zu einer Grundausstattung an Fliegen: Mit 7 Fliegenmuster das Jahr über am Wasser.


Die Montage

Die Montage

Zum Sachbericht "Fliegenfischen: Die Montage" einfach auf Text oder aufs Bild klicken.


Polarisationsbrille

Polarisationsbrille

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Kescher

Watkescher (Holz) Teleskopkescher Teleskopkescher

Ein Kescher gehört zwingend wie die Rute zur Grundausstattung! Ein hölzener Watkescher sieht zwar edel aus und ist auch gut wenn man im Wasser steht. Trotzdem ziehe ich meist einen kleinen, zusammenklappbaren und teleskopierbaren Kescher dem Holzwatkescher vor. Fischt man vom Ufer aus (ist ohnehin dem Waten vorzuziehen) hat ein kleiner Teleskopkescher erhebliche Vorteile gegenüber dem Holzkescher (z. B.: steiles Ufer).


Nützliches Zubehör

Zubehör

In der Abbildung von links nach rechts:
Betäuber, Zange zum Widerhaken andrücken, Schnurclip mit Nadel, Messer, Hakenlöser (Ketchum Release), Zugwaage,
Maßband.

Diese Dinge nehmen kaum Platz ein und sollte man immer bei sich führen! In vielen Gewässern sind Betäuber, Maßband, Hakenlöser und Messer auch berechtigter weise Pflicht.

Zur Erinnerung:

So zügig wie möglich:

1. Schritt, Entscheidung über Mitnahme oder Zurücksetzen.

2. Schritt, Betäubung bei Mitnahme oder schonendes Zurücksetzen.

3. Schritt, Kiemenschnitt oder Kiemenrundschnitt (töten durch ausbluten).

4. Schritt, Haken lösen.

5. Schritt, ausweiden (auswaschen erst zu Hause!).


Fliegendose

Fliegenbox mit Einzelfächern Doppelseitige, transparente Fliegenbox mit Microschlitzen Doppelseitige, transparente Fliegenbox mit Microschlitzen

Am besten sind Fliegen in Dosen aufgehoben in denen auf der einen Seite Schaumstoffleisten für die Nymphen und auf der anderen Seite Einzelfächer für die Trocken- und Nassfliegen angebracht sind (linkes Bild). Ich verwende auch ganz gerne offene Boxen oder Boxen mit Lüftungslöchern da in Wasserdichten Boxen die Gefahr groß ist, nasse Fliegen reinzugeben und zu vergessen. Ein paar Tage später sind alle Haken verrostet. Die Fliegenbox in den rechten beiden Bildern ist doppelseitig, auch das ist eine gute Lösung vor allem sind die Microschlitze sehr gut um die Fliegen ordentlich aufzubewahren. Die Menge der einzelnen Arten ist durch meine Schule bedingt da am Anfang häufig Fliegen "verschossen" werden. Nochmals der Rat: lieber mehr Fliegen von einer Sorte kaufen oder binden als viele Fliegenarten.

Noch ein Wort zu rostenden Haken: Möglichst die Fliege trocknen (Leerwürfe oder auf den Hut stecken . . .) bevor sie wieder in die Box kommt und/oder spätestens zu Hause die Fliegendose einige Zeit offen lassen!

Ich hoffe dass diese Seite vielen den Einstieg ins Fliegenfischen erleichtert und wünsche Euch eine schöne und erfolgreiche Zeit am Wasser!

Euer Ralf