3 Tage Fliegenfischen an Isar, Partnach und Schlierach

16. - 18. September 2015

1. Tag

Für die Isar hatte ich noch zwei Geburtstags-Tageskarten und die Krüner Isar wollt ich mir schon lange mal ansehen. Am schönsten ist das immer mit meinem schon langjährigen Fliegenfischer-Freund Markus. Damit wir nicht immer hin und her fahren müssen nehmen wir das Zelt mit. In Krün bekommen wir leider keine Karten mehr, dafür aber einen schönen Zeltplatz direkt an der Isar - Wasserrauschen inclusive.

Das Wetter war so richtig nach meinem Geschmack. Nicht zu heiß aber trocken. Auch den Fischen scheint das Klima gut zu tun, zumindest was ihre Beissfreudigkeit betrifft. Das Markus in der Lage ist, mit geringsten Mitteln eine Familie zu ernähren bewies er bald mit einem schönen Regenbogner und bald darauf einer ebenso schönen Bachforelle. Gerade groß genug um heut Abend noch mal für kulinarische Freuden zu sorgen. Für den kleinen Grill waren sie fast schon zu groß aber wahnsinnig lecker! Schwimmen durften sie nochmals in einem kühlen Radler. In dem komfortablen Zelt auf der Karpfenliege ließ es sich dann gut schlafen und von dem schönen, erfolgreichen Tag an der Isar träumen.

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2. Tag

Heute sind wir an der Partnach in Garmisch-Partenkirchen. Man liest immer wieder von den herrlichen Gewässern im Garmischer Raum aber irgendwie schaffte ich es nie, dort mal zu fischen. Heute klappt's endlich mal und wir bekommen sogar noch zwei Karten für die Partnach. Eine herrliche Kulisse so unter der Zugspitze und Alpspitze. Das Wasser ist etwas eingetrübt aber erfahrene Fliegenfischer wissen, das die Fische uns so auch nicht so leicht sehen und etwas unvorsichtiger werden. Abwechselnd fangen Markus und ich Regenbogner und Bachforellen welche noch nicht das richtige Maß haben oder ohne Foto auskommen dürfen. Ein paar lassen sich aber doch fotografieren.

Ein süsses kleines Kätzchen interessiert sich für Markus Rutenspitze - aber keine Angst, der Haken ist am Griff eingehängt! Vielleicht wusste sie auch dass da an der Schnur öfter mal ein leckerer Fisch hängt.

Wieder wechseln sich wunderschön gezeichnete Bafo's und Refo's ab. Einige Bachforellen haben sich farblich raffiniert an die hellen Kieselsteine am Grund angepasst. Wieder war's ein sehr erfolgreicher Fliegenfischtag in einer herrlichen Umgebung. Bestimmt war das nicht der letzte Besuch im Werdenfelser Land. Eigentlich wollten wir ja noch einen Tag in dieser Gegend fischen aber am Spätnachmittag fing es ordentlich an zu regnen und für die Krüner Isar bekamen wir ja keine Karten so beschlossen wir, zuhause der Schlierach noch einen Besuch abzustatten.

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3. Tag

An der Schlierach. Das Wetter war heute schon wieder besser und die Schlierachbewohner zeigten sich trotz des niedrigen Wasserstandes äusserst interessiert an unserem Nahrungsangebot bzw. Fliegen. Bei den Aiteln ist Pink angesagt. Eine Hasenohrnymphe mit pinkem Köpfchen scheint derzeit Mode bei den Fischen zu sein, insbesondere bei den Aiteln. Markus kann mit der roten Montana eher die Bachforellen überzeugen. Aber auch einige Aitel folgen seinen Verführungskünsten. Die Schlierach erfordert schon ein geschicktes Werfen. Haselnuss-, Hagebutten und Dornensträucher ziehen Fliegen magisch an und einmal kurz unkonzentriert und die Fliege landet im Busch. Gerade unter diesen Büschen stehen sie, unsere Wasserbewohner und wenn die Fliege nicht direkt vor ihrem Maul landet, zeigen sie uns die Mittelflosse und sind weg. Markus und ich fischen aber schon lange und kennen die fliegenfressenden Büsche und Bäume. Lediglich die höhere Risikofreude bedingt durch die Wurfpraxis läßt hin und wieder die Fliege im Busch landen. Geschickte Befreiungswürfe und eine sanfte Präsentation verhindern aber ein Abreißen der Fliege.

Auch der dritte Tag war vom Erfolg gezeichnet und wir konnten zusammen nochmals einen herrlichen Fliegenfischtag an der Schlierach erleben. Vielleicht klappt's ja nochmal bevor ende September die Saison zu Ende geht.

Danke Markus, waren geile drei Tage!