Mit Vater und Sohn Martin in der Leitzach

18. August 2014

Martin sen. und Martin jun. begleiten mich heute an der Leitzach. Wir kennen uns schon seit ca. 13 Jahren und kommen immer wieder mal zusammen zum Fliegenfischen, leider zu selten. Aber Schule und Beruf sind ja mindestens genau so wichtig wie das Hobby.

Wir gehen ganz rauf zum ersten Wehr wo die Fliegenstrecke beginnt und schon auf dem Weg dorthin sieht Martin jun. die ersten Forellen stehen. Die Rute scharf gemacht, der erste Wurf und die Erste Refo nimmt die Fliege. Fast bin ich geneigt zu sagen: "ich hoffe nicht das dass den ganzen Tag so weiter geht!" sonst müssten wir bzw. Martin schon wieder aufhören aber ganz so einfach machen es uns die Fische in der Leitzach dann doch nicht.

Schon ein paar Meter weiter unten aber, der nächste Kandidat. Wieder eine Regenbognerin die sich für eine Art rote Prince interessiert. Zum Glück entwischt sie noch wärend der Fotosession.

Wie meistens zur Mittagszeit wird es ruhiger und die Beissfreudigkeit lässt gewaltig nach. Zeit, sich beim Nägele zu stärken und vor allem wieder etwas aufzuwärmen, denn die Leitzach ist, trotzdem wir mitten im Sommer sind, "saukalt". Nach jeder Unterwasseraufnahme brauch ich wieder etwas Zeit um mir die Hände aufzuwärmen.

Auf dem Weg zum Gasthaus begegnen wir einer weiteren, häufig anzutreffenden "Schönheit" in der Leitzach, einer Ringelnatter. Schön ist der leuchtend gelbe Halbmond hinter den Augen zu erkennen. Auch Krezottern haben wir schon angetroffen. Alle sind sie aber sehr scheu und suchen sofort das Weite. Manchmal, wie hier, gelingt mir noch schnell ein Foto.

Frisch gestärkt sind wir wieder zurück in der Leitzach wo ich unter Wasser eine kleine Äsche fotografieren kann. Über die freu ich mich immer ganz besonders. Jeder andere Fisch hätte sofort die Flucht ergriffen. Aber ich kenn das auch von anderen Gewässern das diese Fische vor der Schnur mehr Respekt haben als vor einem Menschen.

Es dauert nicht lange und der junge Martin ist schon wieder am Drillen einer schönen Regenbognerin. Die darf nach einer gekonnten Handlandung zu Hause nochmals für kulinarische Freuden sorgen.

Auch bei Martin sen. und bei mir läufts ganz gut. und wir können zufrieden sein. Immer wieder interessieren sich auch kleine Äschen für meine Mosquito die aber wieder schonend in ihr Reich zurück durften. Ohne Widerhaken, was bei uns selbstverständlich ist, ist das für Fisch und Mensch kein Problem.

Zum Schluss geht bei Martin jun. auch noch eine kleine Bachforelle an eine Trockenfliege. Sie durfte natürlich nach einem kurzen Fotoshooting sofort wieder zurück ins Wasser. Für uns alle Drei war das wieder ein Fliegenfischen vom Allerfeinsten.

Danke Martin sen. und Martin jun. für diesen wunderschönen Fliegenfischtag
den wir hoffentlich bald mal wiederholen !