Mit Sebastian in der Leitzach (Wörnsmühl)

17. Juli 2014

Wie sieht's zur Zeit in der Wörnsmühler Leitzach aus? Das werdet Ihr Euch vielleicht schon fragen weil ich schon lange keinen Bericht mehr über diese schöne Fliegenstrecke geschrieben habe. Das liegt aber nicht daran dass es keine Fische mehr gibt sondern daran, dass ich nicht jedesmal einen Bericht zusammenstelle, sonst müsste ich ja fast täglich darüber schreiben. Die Fische sind aber noch da. Das haben Sebastian und ich bald festgestellt und beissen tun sie auch noch fleißig.

Sebastian ist heute mein Begleiter auf der Jagd nach den Unterwasserbewohnern der Wörnsmühler Leitzach. Ein netter Kerl dessen Fliegenfischleidenschaft kaum zu bremsen ist.

Leider ist die tiefe Rinne wo Sebastian gerade steht, zugeschüttet worden. Dort war oft das Wohnzimmer und Rückzugsgebiet der Forellen und Äschen. Dafür ist jetzt ein guter Standplatz entstanden von dem aus man die Gumpe am Bacheinlauf gut anwerfen kann. Eine schöne Bachforelle interessiert sich für Sebastians "Selbstgestrickte", eine Goldkopfnymphe und schnappt nach ihr. Man muß nicht immer die "Klassiker" originalgetreu nachbinden. Oft schon hab ich erlebt dass kleine Abweichungen plötzlich fängiger sind, auch diesmal. Ich darf sie auch nochmal mit der Kamera fangen, was sie sich geduldig gefallen läßt, ist sie ja in ihrer gewohnten Umgebung.

. . . und nochmal eine Bafo für's "Familienalbum". Hier zwar in einem dunklen Bereich aber immer noch schön zu erkennen. Es läuft ganz gut bei uns Beiden und Bafo's und Refo's lassen sich durch unsere "Zitterpartie" an der Rutenspitze verführen. Beim Zittern tu ich mich natürlich leichter als der etwas Ältere von uns Zwei.

Mittag kehrten wir gemütlich beim Gasthaus Nägele ein und stärkten uns für die weiteren Drill's die uns noch bevorstehen. Am Nachmittag konnten wir sogar ein bisschen Steigaktivitäten bei den Fischen beobachten und das war auch für uns das Zeichen für eine "Trockene". Wieder ist es eine Selbstgebundene Adams von Sebastian der die Bafo-Dame nicht wiederstehen konnte. Auch einige Regenbogner vielen auf unsere Präsentierungskünste herein. Nicht jeder Fisch landete in meiner Kamera. Oft würde es zu lange dauern bis ich beim Kollegen bin, das wäre zu schade für den Fisch. Da verzichte ich auch oft zu Gunsten des Fisches auf ein schönes Foto.

Alles in allem war es ein sehr schöner und erfolgreicher Fliegenfischtag mit Sebastian. Danke Sebastian!