Nordnorwegen

26. Juli - 7. August 2013

26. Juli - 8. August - Nordnorwegen
Liesi, Markus, Sämi, Hildegard, Pauli und Ralf

Norwegen, das ist für mich nicht nur fischen, das ist eine unbeschreibliche Liebe zu einem Land voller Gegensätze, einem Land, welches auf kleinstem Raum fast alle erdenklichen Regionen unserer Erde abbildet, vom mediteranen Klima im Süden bis zu kargen, mondlandschaftähnlichen Gegenden im Norden, Gletschern, Berge mit ihren Hochebenen, weiße Sandstrände und Meer. - Dann ist da noch dieses geheimnisvolle Licht, welches die besagte Natur Tag und Nacht in einer Farbenpracht und in einem Leuchten erscheinen läßt, wie es nicht die besten Maler und Fotografen zustande bringen könnten. Jahre sind vergangen als ich das letzte mal mit meiner Frau Anni in Norwegen war aber unvergeßlich die wunderschönen Erlebnisse mit ihr in diesem phantastischen Land.

Mit Niemandem würde ich diese Eindrücke mehr teilen und auffrischen wollen, als mit meinem Freund Markus, seiner Freundin und seiner Familie.

Paul, Hildegard und Sämi sind schon mit unserer Ausrüstung vorausgefahren so dass wir uns um diese Sachen keine Sorgen mehr machen müssen.

26. Juli 2013 Abreise

5 Länder werden wir auf unserer Fahrt zu unserem Reiseziel dem Porsangen Fjord durchfahren. Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen. Eine lange Tour wenn man bedenkt dass wir pünktlich an der Fähre in Grenaa (Dänemark) sein müssen. Pauli funkt uns durch dass er ein paar kleinere Staus hatte und einen längeren vor dem Elbtunnel. Als wir aber nach einer fast staufreien Fahrt zum Elbtunnel kommen war dieser aber schon aufgelöst aber ein neuer Stau an mehreren Baustellen kostete uns viel wertvolle Zeit und wir hatten schon Sorge dass wir die Fähre nicht mehr rechtzeitig erreichen. Ein nervenaufreibendes Unterfangen, was uns schon eine neue Route planen ließ. Das Geld für die Fähre wäre verloren. Aber 10 Min. vorher kamen wir doch noch dank Markus seiner excellenten Fahr- und Orientierungskünste etwas gestresst an. Puh! Geschafft!

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27. Juli 2013

Jetzt hatten wir Zeit uns auf dem Deck wieder etwas zu erfrischen und von der Aufregung wieder zu erholen. Sogar ein kleines Nickerchen auf der Bank war drin. Im Morgengrauen kommen wir in Varberg (Schweden) an und können noch an Deck den schönen Sonnenaufgang bewundern. Markus der die längsten Strecken gefahren ist und sich ein bisschen Ruhe verdient hat, kann noch ein wenig im Auto schlafen und Liesi und ich wechseln uns zum Fahren ab. An einer Brücke finden wir einen einladenden Rastplatz und Ihr werdet es nicht glauben aber es gibt Dosenfisch. Wir hatten ja noch keinen gefangen aber unseren Magen können wir ja schon mal auf Fisch einstellen.

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28. Juli 2013

Die Fahrt führt uns weiter durch Schweden und Finnland und die ersten skandinavischen Boten lassen sich schon sehen. Rentiere und Schwammerl. Am Porsangen Fjord treffen wir dann auf Pauli, Hildegard und Sämi, dem besten Wachhund den ich kenne. Ich kann's gar nicht glauben, ich werd nicht mal angeknurrt sondern herzlich (schwanzwedelnd) begrüßt. Einen traumhaften Platz hat Pauli da für unser erstes Basislager ausgesucht. Nicht nur von Sämi werden wir begrüßt sondern auch ein paar Delfine, Schweinswale und eine Robbe kamen ziemlich nah ans Ufer aber nicht wegen uns, sondern eher wegen der Fische. Liesi beobachtet das Treiben mit dem Fernglas. Nicht weit von unserem Lager fließt ein kleiner Bach in den Fjord. Damit hatten wir alles was man zum Leben braucht. Der Bach wird unser Frischwasserlieferant zum trinken, waschen und kochen. Für ca. 1 - 2 Stunden genießen wir am Lagerfeuer den fantastischen Sonnenuntergang denn dann steigt sie schon wieder gefühlte 10 Meter östlich erneut auf.

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29. Juli 2013

Heute wollen wir erstmal die nähere Umgebung erkunden und uns Infos zu einigen Fließgewässern holen. Die Flüße und Bäche in dieser Region sind ein Traum und lassen jedes Fliegenfischerherz um einiges höher schlagen. Auch verhungern muß man nicht, denn Blaubeeren, Moltebeeren und Schwammerl gibt es in Hülle und Fülle hier im Borselvwald. Wieder zurück von unserer Erkundungstour besucht uns auch noch eine kleine Eintagsfliege. Das Fischen direkt am Porsangenfjord stellt sich als gar nicht so einfach heraus denn die Fische kamen immer nur für einen kurzen Augenblick zu Besuch um genauso schnell wieder zu verschwinden.

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30. Juli 2013

Bevor es heute endlich zum Fischen ins Fließgewässer geht, müssen unsere Angelsachen desinfiziert werden. In den siebziger Jahren hat ein parasitärer Wurm welcher die Lachsbrut in den Flüssen befällt, ganze Lachsbestände ausgerottet. Um eine erneute Verbreitung dieses Schädlings zu verhindern ist deshalb eine Desinfektion der Angelgeräte an den norwegischen Lachsflüssen vorgeschrieben. Nochmal Öl kontrolliert und weiter gehts zu unserem Basislager 2, an den Veidneselva. Wieder finden wir einen Traumplatz in einem kleinen Birkenwäldchen direkt am Fluß. Jetzt wirds endlich Zeit die Fliegenruten auszupacken und unser Glück zu versuchen. Viele Junglachse spielen sich mit unseren Fliegen bis endlich Liesi einen größeren Saibling überzeugen konnte. Sonst blieb es bei den Junglachsen. Später erfuhren wir von Einheimischen dass heuer ein schlechtes Lachsjahr ist und sich die guten Lachsjahre nur alle zwei Jahre wiederholen. Wie's auch sei, schön ist es jedenfalls an diesem Ort. Immer wieder bekommen wir besuch von ein paar neugierigen Schafen denen aber Sämi , unser Aufpasser zeigt wo die Reviergrenzen sind, sofern er nicht am Lagerfeuer pennt. Zum ersten und einzigen mal brauch ich einen Mückenschutz. Hier sind die "Viecherl" besonders lästig wenn man im Wasser steht aber unsere Hüte, die uns Pauli besorgt hat halten ganz gut dicht.

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31. Juli 2013

Unser nächstes Ziel führt uns in ein kleines Fischerdorf in dem die Gerüste noch voller Stockfische sind. Entsprechend ist auch der Geruch dort den man aber nicht unbedingt als unangenehm empfindet, wir sind ja in einem Fischerdorf und hier riecht es nun mal nach Meer und Fisch. An einem kleinen See von denen es hier zahlreiche gibt, fangen wir endlich mal ein paar Fische mehr. Schöne Bachforellen welche uns zum Abendessen eine einfache mediterane Fisch-Nudel-Pfanne bescheren. Dabei werden die Fische gewürzt, im heißen Fett in der Pfanne gebraten und kurz herausgenommen. In das Bratfett kommen dann italienische Kräuter oder eine fertige Kräutermischung, das Ganze wird mit wenig Wasser aufgegossen und zum Schluß die Soße mit kalter Butter "montiert" (gebunden). Parallel dazu werden die Nudeln gekocht und dann in der Soße geschwenkt. Ein Gläschen Roten dazu und die Welt kann bei dieser Abendstimmung, an diesem herrlichen Fleckchen Erde zusammen mit den besten Freunden nicht schöner sein.

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1. August 2013

Auf dem Rückweg ins Basislager 1 am Porsangen Fjord begegnet uns der einzige Elch auf unserer bisherigen Fahrt durch Skandinavien und der hängt ausgestopft an einer Hüttenwand. Auch zwei neue Freunde hab ich gefunden wenn sie auch ein bisschen hölzern sind, ein Foto mit ihnen war's mir wert.

Von meinen Freunden hab ich noch ein Geburtstagsgeschenk offen, eine Fiskekart am Lakselva, einem der schönsten Lachsflüße in Nordnorwegen oder sogar in Norwegen. Dahin sind wir nun auf dem Weg in unser nächstes Lager, dem Basislager 3.

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2. August 2013

Bisher hatten wir stets traumhaftes Wetter. Heute war der erste und einzige Regentag. Wenn die Sonne weg ist, wird es in Norwegen schnell sehr kalt. Markus und ich haben den ganzen Tag und die ganze Nacht durchgefischt und waren bis auf die Haut durchnäßt. Der kalte Wind tat sein Übriges. Aber selbst wenn wir wollten, wir konnten nicht aufhören, die Sucht war stärker wie das schlechteste Wetter und wir waren auch erfolgreich. Zwei Meerforellen und einige Lachse zwischen 50 und 80 cm konnten Markus und ich überlisten. Mit dem Fotografieren war's gar nicht so einfach. Markus Kamera war nicht wasserdicht und meine Kamera war nicht immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Trotzdem gelang Markus ein Bild von einem Silberlachs mit meiner Kamera. Glücklich aber müde und vollkommen durchnäßt gehts am Morgen wieder zurück in's Basislager 1 wo wir uns erst einmal wieder trockenlegen mussten und ausschlafen konnten.

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3. August 2013

Nach der anstrengenden Nacht am Lakselva war heute erstmal bummeln angesagt. Wir fahren Richtung Nordkap und schauen uns zwischendurch eine Silberschmiede und ein paar Fischerdörfchen an. Im Hafen fängt Markus - oder war's Liesi, ich weiß es nicht mehr - einen kleinen Dorsch der aber wieder schwimmen durfte. Wieder an einem dieser vielen kleinen, namenloser Seen schlagen wir unser nächstes Lager auf, Basislager 4. Die Rentiere werden zunehmend mehr und kommen manchmal sehr nahe an's Lager. Sie sind einfach schön so in ihrer majestätischen Gangart zu beobachten. Ich kenne auch kaum Tiere die so "cool" dem Menschen in seinem Raum begegnen und trotzdem freier sind als alle unsere gewohnten Nutztiere. Auch die Straße gehört den Rentieren und sie scheren sich einen Dreck darum wenn wir mit dem Auto kommen. Gemütlich traben sie manchmal vor unserm Auto her, zeigen uns ihren Allerwertesten als ob sie "Götz von Berlichingen" gelesen hätten.

Die Warnung im Toilettenhäuschen: "Gebrauch auf eigene Gefahr" versteh ich nicht ganz. Was kann an diesem Ort passieren? Ist es die Absturzgefahr oder sind es explosive Gase?

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4. August 2013

Wärend Markus die Luft am Auto überprüft, laufen Rentiere mitten in dem kleinen Städtchen herum und der Weiße frißt sogar die Blumen aus dem Blumentopf. Bestimmt ein Feinschmecker. Ein paar Figuren laden direkt zum rumblödeln ein.

Wir sind auf dem Weg zum nördlichsten Punkt Europas, nach Knivskjellodden. Nicht das touristisch erschlossene Nordkap ist der nördlichste Punkt Europas sondern Knivskjellodden auf der Insel Magerøya, einem, noch 1380 m nördlicheren Punkt als das Nordkap. Zu diesem Punkt geht keine Strasse mehr sondern nur noch ein kleiner 8 km langer Weg. Dieses "echte" Nordkap ist nur mit einem ca. 6-stündigen Fußmarsch (hin und zurück) zu erreichen. Diesen wollen wir heute gehen. Für unsere Jugend Markus und Liesi ist es ein Spaziergang wogegen es für uns Ältere schon etwas mühseliger ist. Es geht doch ein paar mal rauf und wieder runter. Liesi deutet auf das "falsche" Nordkap. Wärend am "falschen" Nordkap pro Jahr ca. ein- bis zweihunderttausend Besucher gezählt werden sind es am "echten" Nordkap vielleicht mal ein paar Hundert Wanderer. In einer Art Gipfelbuch tragen wir uns ein. Sogar Sämi hinterläßt einen kleinen Gruß in Form eines Pfotenabdrucks. Markus und Liesi hissen die Deutschlandfahne. Brotzeit machen am nördlichsten Punkt Europas, das ist schon was Besonderes.

Verschwitzt und müde kommen wir wieder zurück. Jetzt wär mal eine gepflegte Dusche und ein festes Dach über dem Kopf recht. Ausserdem bräuchte ich wieder mal Strom um Handy- und Kameraakkus wieder aufzuladen. Wir mieten uns für eine Nacht in einer Hütte ein wo alles vorhanden ist. Endlich mal wieder duschen, rasieren und in einem richtigen Bett schlafen. Eines möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Ich hab auf meinen ganzen Norwegenfahrten noch nie unfreundliche Norweger kennen gelernt. Heute, genau genommen einen Tag später leider zum ersten mal. Wir waren schon wieder abgereist hatten aber etwas vergessen. Also kehren wir zurück zu der Hüttenanlage und wollten bei der Gelegenheit nochmals unser Wasser an einem Wasserhahn ausserhalb der Hütte auffüllen. Wärend dessen kam die Frau von der Reception, die uns ja kannte und verbot uns, Wasser zu entnehmen. "You have to pay before they see Water!" oder so ähnlich und das in einem Ton dass mir fast die Flasche aus der Hand viel. Also wir sollten für etwas bezahlen was es hier in Überfluß gibt. Ich war viel zu gut drauf und wollte keinen Streit, also ging ich einfach wieder. Sowas gibt's aber überall auf unserer Welt.

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5. August 2013

Gut ausgeschlafen, geduscht, gekämmt und geschneutzt, die Akkus wieder aufgeladen gings weiter, diesmal zum "falschen" Nordkap. Auch das muss man mal gesehen haben und wenns bloß deswegen ist, mitreden zu können. Wenn man noch nie hier war, ist es schon interessant und wie man sieht gibt's auch schöne Fotomotive. Zunächst hatten wir nur Nebel aber nachdem wir ja schon bezahlt hatten, konnten wir am nächsten Tag nochmals hinfahren und da war dann schönstes Wetter. Auf dem Rückweg gehts vorbei an einer Samibehausung. Wie die in die "brettlharten" Lederhosen reinkommen ist mir ein Rätsel.

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Unser nächstes Ziel ist der Kirkeporten, auf deutsch: das Kirchenportal. Eine Felsformation welche an ein offenes Tor erinnert. Wieder ein schönes Fotomotiv das allerlei Spielereien zuläßt. Daneben eine senkrechte Wand welche auch nicht zu verachten ist. Früher hätte es mich gereizt da raufzuklettern, aber die Diritissima. Eine schöne Spielwiese für die ältere Jugend.

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Weiter geht's nach Kamoywaer, einem malerischen Fischerdorf. Im Hafenbereich wollen Markus und Liesi ihr Glück mit der Spinnrute versuchen. Ja, da beißt doch was bei Markus. Eine schöne Makrele zieht Markus raus und gleich darauf auch Liesi. Wenn wir's gebraucht hätten, hätten wir in 10 Minuten einen Eimer voller Makrelen gefangen, so beißfreudig waren die. Der Heilbutt und die Dorsche im Bild unten sind nicht von uns gefangen sondern warscheinlich von einem der vielen Guiding-Touren aber ein schönes Bild geben sie trotzdem ab.

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6. August 2013

Auf unserer weiteren Reise Richtung Alta begegnen wir in einem Städtchen einem Hurtigrutenschiff. Unser letztes Lager, Basislager 5 schlagen wir wieder an einem herrlichen Fluß in der Nähe von Alta auf. Noch ein letztes mal kommt die Fliegenrute zum Einsatz und wieder sind es viele kleine Lachse die sich mit meiner Adams spielen. Ein merkwürdiges Geräusch schreckt mich plötzlich aus meinen Gedanken und ein Geländefahrzeug rauscht an mir vorbei durchs Wasser, ein kurzes "Hey!" und es verschwindet im naheliegenden Birkenwald. Geil! Sowas wünsch ich mir zu Weihnachten. Beim Hudeln, einem lustigen Kartenspiel gewinnt Liesi alle Spiele. Ich war natürlich immer der Letzte obwohl ich oft in Führung lag. Aber wichtig für mich war nur das Zusammensein am letzten Tag. Eine kleine Eintagsfliege interessiert sich für meinen Kaffee oder wollte sie sich nur von mir verabschieden?

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7. August 2013

Am nächsten Morgen schauen wir uns auf der Fahrt zum Flughafen noch einen grandiosen Canyon an. Am liebsten hätt ich das Flugzeug verpasst um hier nochmals zu fischen. So zwischen den Felsen seine Fliegenrute zu schwingen . . . aber dann müßte man in Norwegen bleiben, denn der Möglichkeiten gäb es hier unendlich viel.

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Am Flughafen heißt es Abschied nehmen von meinen Freunden Markus, Liesi, Pauli, Hildegard und Sämi. Noch nie viel mir der Abschied so schwer wie heute. Gerne wär ich noch mit allen weiter durchs Land gezogen aber irgendwann ist immer ein Ende und die Realität holt einen wieder ein. Wenn es ein Traum war, dann war's der schönste Traum in meinem Leben.

Von Alta geht der Flug direkt nach Oslo wo ich dann umsteigen muß und mit dem nächsten Flieger von Oslo nach München fliege. Auf der Anzeigetafel lese ich: München Regen 28 ° C. Ein letzter wehmütiger Blick hinunter in's Umland von Oslo. Leise und mit feuchten Augen verlasse ich dieses Land in dem ich schon mit Anni und jetzt mit Markus und seiner Familie so viele schöne Zeiten erlebt habe. Norwegen zieht mich immer wieder in seinen Bann und die Liebe zu diesem Land wächst in's unermeßliche. - Nichts wie weg, bevor's in Oslo meiner Tränen wegen noch zu regnen beginnt!

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Danke Markus, Liesi, Hildegard, Pauli und Sämi für diese wunderschöne, unvergeßliche Zeit mit Euch!