Wintereinbruch am Spitzingsee oder der schönste Schneidergang

27. Oktober 2010

Nachdem sich am vergangenen Samstag kein Hecht und kein Köderfisch zeigte versuchten es mein Freund Markus und ich heute noch einmal am Spitzingsee. Die Hechte müssen doch langsam ans Ufer kommen!

27. Oktober 2010 - Am Spitzingsee mit Markus

Am Spitzingsee erwartet uns ein Traumwetter bei einer herrlichen, winterlichen Bergkulisse. Da wären wohl eher Ski angesagt als die Fliegenrute. Man muss nicht Gedanken lesen können um die Ansicht einiger Hotelgäste und Wanderer über uns zwei "Verrückte" zu erraten. "Kuck mal! Die gehen sogar ins Wasser! Brrrrr . . . !" Wir mussten aber, wenn auch aus anderen Gründen, immer wieder ins Wasser. Mit den Watschuhen sammelten wir ja ständig Schnee auf und wurden dabei immer größer. Im Wasser taute dann der Schnee an den Fusssohlen schnell wieder auf.

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Zwei Freunde haben noch einen dritten Fliegenfischer-Freund gefunden, unsern Schnee-Fliafi.

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Vormittags war es in den schattigen Bereichen noch recht frisch aber mit Thermokleidung, Wathose und Fliesjacke war es kein Problem.

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Auch hatten wir vormittags noch die kleine Rute (#5/6) dabei da sich ein paar Tage davor noch einige Schleien zeigten. Aber denen war es heute bestimmt zu kalt . . . und wo waren die Hechte? Vielleicht hinter dem Schilfgürtel?

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Markus zeigt seine Fähigkeiten im Zeichnen mit der Rute. Wenn schon kein Fisch beisst dann mal ich mir halt einen. Wie Schlagsahne liegt ein schöner Pulverschnee-Gürtel um den See auf dem jetzt auch unser Traumfisch liegt - wenn auch nur gezeichneter Weise.

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Auch wenn sich kein Fisch oder auch nur ein Anzeichen davon sehen läßt - langweilig wurde es uns nie. So machten wir einfach Wurfübungen und trainierten und verfeinerten unsere Wurftechnik. Ich glaub ich habs schon oft erwähnt aber es macht einfach immer wieder Spass dem Markus beim Werfen zuzusehen. Wenn auch seine Mütze Island repräsentiert so errinnert er mich fast ein bisschen an meinen jungen norwegischen Fliegenfischlehrer Lars von dem ich sehr, sehr viel lernte.

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Soviel Sauerstoff und frische (im wahrsten Sinne des Wortes) Luft läßt natürlich irgendwann den Magen knurren und gegen eine gemütliche (Aufwärm-)stube hätten wir jetzt auch nichts einzuwenden. Also kehren wir in eine urige, gemütliche Hütte ein. Na, und was uns Beiden da für eine Grillplatte aufgetischt wurde . . . alla boneur! So gestärkt können jetzt die ganz Großen kommen. . . . Aber ehrlich gesagt waren wir jetzt erst einmal ganz schön voll und träge und wir mussten erst wieder ein bisschen von dem "sauguadn" Essen abbauen. Kein Problem! Jetzt, am Nachmittag hatten wir ja etwas schwerere Geschütze dabei, unsere Hechtruten und die schweren, nassen Streamer zu werfen, da ist es bald vorbei mit den Gedanken an eine gemütliche Couch und an ein Mittagsschläfchen.

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Was die Natur oft für Formen schafft ist schon interessant.

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Nicht ganz einfach mit wenig Platz den Streamer trotzdem raus zu bringen. Das erfordert ein geschicktes Werfen. Markus macht das natürlich wieder souverän. Jetzt würd ich ihm so eine richtig schöne fette Hechtdame gönnen die ihn fast hineinzieht . . . nein, nicht weil ich ein boshafter Mensch bin sondern aus purer Lebensfreude!

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Wie man im vergrößerten Bild sieht, kommt der Streamer oft gefährlich nahe. Ich war überrascht dass ihn die Kamera doch eingefangen hat.

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Jetzt sind wir an der Stelle wo wir (Michi und ich) letzten Samstag beide einen heftigen Biss hatten. Diesmal war weder was zu sehen noch zu spüren, nicht einmal ein kleiner Schusshecht erbarmte sich unser. Schade!

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27. Oktober 2010 - Am Spitzingsee mit Markus

Lieber Markus, Du weißt ich hätte Dir liebend gerne beim Drill einer dicken, fetten Hechtdame weit über einen Meter zugesehen und fotografiert! So müssen wir halt diesen superschönen Tag wiederholen solange bis eine beißt! Für mich war es jedenfalls trotzdem der schönste Schneidertag! Ich freu mich heute schon riesig auf unseren nächsten Fischzug!

Danke Markus für die schöne Zeit!