Mit unserem Vorstand an der Leitzach-Mühle

6. Juni 2009

Als mich Stefan, unser Vorstand vom Bezirksfischereiverein Miesbach-Tegernsee, anrief mit ihm und seinen Gästen zwei Tage in der Leitzach zu fischen war ich sofort begeistert. Zudem kannte ich einige Streckenabschnitte der Leitzach noch nicht. Wärend Sepp, unser Gewässerwart mit Eva und Peter, zwei sympathische und excellente Fliegenfischer, in die eine Richtung fischten gingen Stefan und ich meist in die andere. So behinderten wir uns nicht gegenseitig aber trafen uns immer wieder zu Pausen. Am ersten Tag befischten wir die Fliegenstrecke bei noch herrlichem Wetter.

Unser Vorstand hochkonzentriert und erfolgreich. Irgendwie hatte ich immer wieder das Gefühl bei Stefan eine tief im Herzen verborgene Liebe zum Fliegenfischen zu wecken. Ist er doch eher bekannt für seine Vorliebe zum Seen- (Schlepp-) fischen.

6. Juni 2009 - An der Leitzach mit unserem Vorstand 6. Juni 2009 - An der Leitzach mit unserem Vorstand 6. Juni 2009 - An der Leitzach mit unserem Vorstand 6. Juni 2009 - An der Leitzach mit unserem Vorstand 6. Juni 2009 - An der Leitzach mit unserem Vorstand

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Nachmittags schlug das Wetter um und es fing an zu regnen. Gegen Abend wurde der Regen immer heftiger und wir beschloßen den ersten Tag bei einem guten Abendessen ausklingen zu lassen. In einer netten und lustigen Runde wurde noch ein wenig gefachsimpelt und Pläne für den nächsten Tag geschmiedet.

7. Juni 2009

Am nächsten Tage lernte ich auch eine mir bisher unbekannte Strecke der Leitzach - die Leitzach-Mühle - kennen. Die restlichen Gewitterwolken vom Vorabend verzogen sich langsam und am Himmel sah man die ersten blauen Flecken. Ein Traumtag nahm seinen Anfang. Von Stefan erfuhr ich viel Geschichtliches über die Leitzach. Die Tage für die Leitzach waren nicht immer "rosig" und immer wieder wurde in einigen Abschnitten die gesamte Flora und Fauna durch Einlauf von Umweltgiften zerstört. Heute präsentierte sich die Leitzach von ihrer besten Seite.

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Steinfliegen- und Köcherfliegenlarven (im Bild rechts sogar mit Holzhäuschen) sagten mir eine gute Gewässergüte und ich hatte kein Problem das Wasser auch zu trinken.

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Wir fanden noch einen weiteren Vertreter, der hohe Ansprüche an die Wasserqualität stellt. Ein wahrer Meister der Tarnung, wie die beiden nachfolgenden Bilder links und rechts zeigen, die Koppe. 1989 und 2006 war sie sogar "Fisch des Jahres". Sie zählt zu den gefährdeten Tierarten. Selbstverständlich wurde sie fürs Foto nur kurz aus dem Wasser gehoben und sofort wieder behutsam auf ihren schönen Platz zwischen den Steinen gesetzt.

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Noch ein Bild von Sepp, unserem Schlieracher Gewässerwart. Da kann man schon fast ein Lineal ziehen. Meine Rute im Bild oben ist nicht so gerade.

6. Juni 2009 - An der Leitzach mit unserem Vorstand

Zum Schluss gelang es Stefan eine Maifliege zur Landung auf seinen Finger zu überreden. Daneben die von mir gebundene.

6. Juni 2009 - An der Leitzach mit unserem Vorstand

Die zwei Tage an der Leitzach gingen leider wieder so schnell vorbei. Viele junge Bachforellen und sogar auch ganz kleine Regenbogenforellen stiegen nach Maifliegen was jeden Fliegenfischer das Herz höher schlagen lässt. Natürlich wurden auch Fische gefangen.

Mit netten Leuten wie Eva, Peter, Stefan, und Sepp zusammen zu fischen, abends irgendwo einzukehren und bei einem schönen Abendessen und/oder einem Bierchen den Tag Revue passieren lassen, daß ist für mich Lebensfreude. Läuft evtl. bei den Fischen beim Abendsprung dasselbe ab wenn sie zusammen nach Maifliegen jagen?